| 1.Vorsitzende | 2.Vorsitzender | Kassiererin |
| Agnes Bönisch | Hans Schwarz | Manuela Schiffer |
| Arnikaweg 20 | Arnikaweg 14 | Perlgrasweg 15 |
| 50129 Bergheim | 50129 Bergheim | 50129 Bergheim |
| 02271.51752 | 02271.53357 | 02271.839112 |
Musikalische Leitung:
Erich Schiemann und Roger Henneböhl
Die Burgfanfaren wurden im Frühjahr 1982 gegründet.
Der Name "Burgfanfaren" ist ein klassischer Name für einen Fanfarenzug, und im süddeutschen Raum häufig als Bezeichnung für eine Fanfaren- oder Landsknechttrommlergruppe zu finden. Wie kommt man jedoch dazu in Niederaußem einen solchen Namen zu nehmen? Bereits im 9.Jahrhundert existierte hier eine Burg, aus Holz gebaut. Nach verschiedenen Umbauten wurde etwa um 1200 ein Steinturm mit einem Tuffsteinfundament errichtet. Dieser lag auf einer Insel hinter einem Wassergraben und einer Palisadenwand. Von hier aus führte ein Weg von der ebenerdigen Hauptburg aus. Die sogenannte Burg Holtrop wurde leider schon vor vielen Jahren abgerissen.
Ob auf Burg Holtrop Fanfarenbläser und Landsknechttrommler für die Signalgebung zuständig waren, ist nicht überliefert. Die Niederaußemer Fanfarenbläser - die Orignial Burgfanfaren - möchten mit ihrem Namen an die historische Burg erinnern.
Die Idee, im Jahre 1982 einen Fanfarenzug zu gründen, kam Mitgliedern der KG Fidele Geister. Sie waren begeistert von den Garden, die zu Sitzungen mit eigenem Fanfarenkorps aufzogen, und sogleich Stimmung in die Säle brachten. Reinhold Heers hatte als erster Korpsleiter die Aufgabe, eine Gruppe von Musikanten zu finden, die zukünftig die "Fidelen Geister" bei ihren Auftritten begleiten sollten.
Bereits in der Session 1983 hatte der Verein seine Premiere in schmucken rot-weissen Uniformen.
Mitte der 80er Jahre erweiterten die Burgfanfaren ihr Instrumentarium und kauften Ventil-Instrumente zu den bisher eingesetzten Naturtonfanfaren. Dies kam ihrer Musik zugute, denn nun konnten auch volkstümliche Musikstücke, Evergreens und Marschmusik für den Festzug ins Programm genommen werden. Vom Einsatz elektronischer Instrumente kam man schnell wieder ab.
1991 lösten sich die Burgfanfaren von den Fidelen Geistern und ließen sich als selbstständiger Verein in das Vereinsregister eintragen. "Wir sind der KG auch weiterhin treu verbunden", betonte der damalige Vorstand. Und dass hat sich bis heute nicht geändert.
Eine Besonderheit schrieben die Burgfanfaren in ihrer Gründungssatzung allerdings fest: So darf die Zahl der passiven Mitgleider die Zahl der aktiven Musiker nicht überschreiten. Der Verein will damit die Stellung der Musiker und deren Selbstbestimmungsrecht sichern.